E-Zigaretten Test

"Es geht nicht um die pure Leistung"

Während die Hersteller versuchen sich im Test gegenseitig mit Leistungsdaten zu übertreffen, hat der Verbraucher mit ganz anderen Dingen zu kämpfen. Die beste E-Zigarette ist heute nicht mehr die, welche mit den stärksten Zahlen aufwartet, sondern die sauberste. Viele Modelle des Tests haben Probleme mit auslaufenden Tanks, defekten Funktionstasten und sogenannten Spitbacks, im Mund landenden Spritzern von heißem Liquid. So ist die Suche nach der besten E-Zigarette ein langwieriger Dauertest von vielen Dampfern, um mögliche Schwachstellen aufzudecken.

E-Zigaretten im Test

Die besten E-Zigaretten

Automatisierter Abgleich jeder E-Zigarette

Die Besonderheit des Tests zeigt sich vorrangig darin, dass jegliche E-Zigarette, die sich hier beweisen will, an allen anderen gemessen wird. Auf diese Weise passen sich die Wertungen einzelner Daten dem technischen Stand von heute an.

So läuft der Vergleich

E-Zigaretten Testbericht

Einleitung Es ist die Suche nach dem höchsten Komfort

E-Zigarette Collage
Auf der Suche nach der neuen E-Zigarette geht es nicht darum, die E-Zigarette mit der meisten Power zu finden, sondern vorrangig um den Komfort. Damit sollen zum einen das Tankvolumen und Akkukapazität angesprochen sein, aber auch daran erinnern, dass nicht jedes Produkt die Kinderkrankheiten vergangener Generationen auskuriert hat. So sind E-Zigaretten, die sich triefenden Tanks ausgeliefert sehen und solche, die schneller als erhofft verschleissende Funktionstasten als Laster haben, keine Aspiranten auf gute Wertungen im E-Zigaretten Test.

Fehlerquelle Design Scheidung nach den Flitterwochen.

Die größte Fehlerquelle bei E-Zigaretten findet sich nicht in fest verbauten Akkus, der Elektronik oder Stoßschäden des Glastanks, sondern im Design selbst. Viele Hersteller laufen hier Gefahr, dass ihnen ein Ruf nacheilt, sofern nicht jede E-Zigarette diese Kinderkrankheiten überstanden hat.
Die meisten Hersteller finden sich jedoch in der misslichen Lage, dass das ein oder andere Produkt aus ihren Reihen designtechnische Fehler aufgewiesen hat. So ist der am häufigsten zu Tragen kommende Fehler eine klemmende, verklebte oder schlichtweg nicht mehr reaktionsfähige Funktionstaste. Wir haben am eigenen Leib erfahren müssen, wie hochgelobte E-Zigaretten aufgrund dieses Makels schweren Herzens in den Mülleimer verabschiedet wurden.
Zu nennen sind hier leider Gottes die Eleaf iJust 2, deren Merkmale uns beim Kennenlernen ein Lächeln auf die Lippen zauberten, doch nach dem Treueschwur bereits ihr wahres Gesicht zeigen sollte. Derartige Begebenheiten fallen nicht selten auf, jedoch ist das Ausmachen des Grundes nicht immer einfach. Denn nicht jeder hat Probleme mit einem Model und nicht jedes Symptom hat den gleichen Ursprung. So kommen wir von einem schwertätigen Einzelfall lediglich zu der Annahme der Anfälligkeit für Probleme. Selbstverständlich sind diese zu benennen, zu verurteilen, und in der Folge eine der Ursachen für die Abwertung der Gesamtwertung. Denn es gibt sie sehr wohl, die Produkte, welche uns ausschließlich Freude bereiten.
Das Ausweiten dieser Passage auf ein simpel zu bennendes Problem hat einen Hintergrund. Man kann, gerade bei neuen Produkten, nicht unbedingt auf die Qualität der, bleiben wir bei diesem Beispiel, Funktionstasten schließen. Auch bei gängigen Modellen versteht man mögliche Makel erst nach Monaten des Gebrauchs der E-Zigarette.

Preisfrage Mit welchen Kosten sollte ich rechnen?

Der erste Blick auf den Markt mag uns zu verstehen geben, dass auch hier nach Leistung bezahlt wird. Demnach wären günstige Geräte weniger ansprechend, während die kostspieligen Produkte das Herz erwärmen ließen. Konjunktiv. Tatsächlich finden wir einige sehr gute und auch günstige E-Zigaretten auf dem Markt. E-Zigaretten mit ordentlichem Dampfausstoß, und gegebenenfalls hohem Funktionsumfang in den Einstellungsmöglichkeiten, sind bereits ab 30€ erhältlich.

Finger weg von eGo-T und EVOD Modellen

Die eGo-T ist ein in die Jahre gekommenes Model, welches einfach ausgedient hat. Der Zahn der Zeit nagt an jeglichem Attribut dieser E-Zigaretten. Vom kleinen Tank, über die geringe elektrische Leistung, bis hin zum schwachen Akku, bieten uns diese Produkte nichts mehr. Selbst der niedrige Kaufpreis ist in Hinsicht auf die Leistung zu hinterfragen. Unter’m Strich ein unterirdisches Preis-/Leistungsverhältnis.

Folgekosten

Der Kaufpreis von E-Zigaretten ist auch mit Folgekosten verbunden. Es gilt die Verdampferköpfe (auch Coilheads, oder Coils genannt) als Einwegware zu verstehen, welche je nach Gebrauch einen Wechsel finden will. Es lassen sich hier nur schwer allgemeine Aussagen treffen, die auf jedes Produkt zutreffen würden. Bei der Lebenserwartung eines Verdampferkopfes zahlt zunächst das Dampfverhalten selbst in die Rechnung mit ein, während auch die Qualität der Ware Einfluss darauf nimmt. Ganz grob gesprochen können die in Gebrauch stehenden Verdampferköpfe wenigstens eine Woche, aber gerne auch bis zu einem Monat ihren Dienst verrichten.

Watt, Ohm, Ampere? Was dampft da überhaupt?

In vergangenen Tagen war es unter Umständen nötig sich mit den physikalischen Gesetzmäßigkeiten auseinanderzusetze, wollte man (s)einer E-Zigarette das meiste, bzw. den meisten Dampf, abgewinnen. Begriffe wie das „Sub-Ohm-Dampfen“ sind entstanden, als es noch nicht möglich war die Spannung am Akkuträger zu variieren. Durch das Variieren der einzelnen Bauteile sollte die elektrische Leistung (Watt) erhöht werden. So wurden Verdampferköpfe gewählt, die besonders niedrige Widerstände inne hielten, Akkus verbaut, die hohe Spannungen erlaubten und die Stromstärke als fixe Variable in der Gleichung umgarnt. Da die elektrische Leistung heute weitaus höher liegt, als in älteren Generationen dieser Produktgruppe, müssten wir uns um die einzelnen Attribute nicht weiter kümmern.
Tatsächlich ist es heute sogar möglich die elektrische Leistung an vielen Akkuträgern einzustellen und somit direkten Einfluss auf die Dampfmenge zu nehmen. Weitere Einstellungsmöglichkeiten ignorieren wir für diesen Abschnitt und nehmen später das angefangene Wort wieder auf.
Unterm Strich lässt sich die mögliche Dampfmenge also am Wert „Watt“ ablesen. Er beschreibt die elektrische Leistung, welche sich aus der Spannung, Stromstärke und dem zu überwindenden Widerstand ergibt. Die meisten empfehlenswerten Geräte tun sich in der erbrachten Leistung nicht sonderlich viel. Aus diesem Grund ist es weitaus interessanter mit welchen weiteren Eigenschaften aktuelle E-Zigaretten auftrumpfen können.

Akkukapazität So einfach ist das alles nicht. 

Zwar mögen ungeschulte Augen auf die Idee kommen, dass ein Blick auf die Milliamperstunden Aufschluss über die Laufzeit einer E-Zigarette gibt, doch folgt hier zu eilig ein Fehlschluss. Zu misslicher Logik kommt man dann, wenn zwei oder mehr E-Zigaretten an diesem Attribut verglichen werden. Der Vergleich ist so nämlich nur bedingt möglich. Es ist zu bedenken, dass die eine E-Zigarette sehr wohl einen unterschiedlichen Strombedarf an den Tag legt, als eine andere.

Der Strombedarf misst sich an der Wattzahl

Dabei ist gar keine Sprache von den Dampfeinstellungen, die sich an den Gewohnheiten messen und somit in beiden Geräten gleichstellen sollten. Sehr wohl geht es jedoch um die elektrische Leistung, die letztlich über den Strombedarf entscheidet.
Neben dem Blick auf die Kapazität des Akkus, welche in den angesprochenen Milliamperstunden (mAh) angegeben ist, ist also ebenfalls ein Blick auf den Wert der Leistung notwendig. So ist beispielsweise eine einfache eGo-T E-Zigarette, wie man sie aus den lokalen Tabakläden kennt, mit 600 mAh Akkukapazität weit hinter aktuellen Produkten abgeschlagen, würde man den Vergleich der Werte als ratsam erachten. Zieht man allerdings die erbrachte Leistung des „kleinen“ Models in die Rechnung mit ein, sieht die Sache ganz anders aus. Moderne Geräte stellen im Schnitt eine Akkukapazität von 2400 mAh bereit. Eine rund sechsfach höhere Ausführung. Die Leistung hat sich jedoch mehr als verzehnfacht.

Der Einfachheit halber geben wir einen besseren Wert mit auf den Weg.

Wir berechnen die Laufzeit der E-Zigarette in unserem System, um einen einfacheren Zugang zu ermöglichen; einen Vergleichswert, der Tragweite hat. Hierzu setzen wir den Strombedarf und die Kapazität des Akkus in Relation.

Wechselakkus Diskussionsbedarf um den Vorteil von austauschbaren Akkus

Lohnt die Anschaffung von einer E-Zigarette, die den Wechsel der Akkuzelle erlaubt?
Beschäftigt man sich etwas näher mit E-Zigaretten, fällt ein Unterschied besonders ins Auge. Während die einen Modelle sich darin versuchen die Konkurrenz mit immer höheren Akkukapazitäten zu übertrumpfen, bieten andere E-Zigaretten die Möglichkeit sich selbst um Akkuzellen zu bemühen.

Akkuzellen fordern besonderen Umgang

Der wohl größte Nachteil von E-Zigaretten, die auf wechselbare Akkus setzen, ist der Verlust des Komforts, welcher einer nötigen Obacht in der Handhabung weicht. Akkuzellen, die für die aktuelle Generation an E-Zigaretten benötigt werden, sind allesamt hochstromfähig. Bei einem möglichen Kurzschluss eines solchen Akkus sind Explosionen die Folge, welche zu Verbrennungen führen können. Typische und relativ häufige Ursachen für besagte Kurzschlüsse ist der unbedachte Umgang mit einem Produkt, dass förmlich nach Sicherheitsmaßnahmen schreit. Ein wenig Kleingeld, der Wohnungsschlüssel in der Hosentasche oder sonstiger metallerne Kontakt mit der nackten Batterie führt schneller als einem lieb ist zu besagten Kurzschlüssen.

Nichts überstürzen: Modelle ohne Akku gehören in erfahrene Hände.

Zusätzlich zu der Verantwortung, die uns zukommt eine unabdingbare Empfehlung auszusprechen, bleiben die Vorteile von Akkuträgern, die ohne Akkuzelle ausgeliefert werden, wahrlichen Profis vorbehalten.
Der größte Vorteil von besagten Akkuträgern, bzw. Starterkits (Akkuträger inkl. Verdampfer), ist, dass eine Fehlerquelle aus dem Korpus verschwindet. Akkus jeglicher Couleur (gleich ob fest verbaut oder austauschbar) lassen bereits nach einigen hundert Ladezyklen in ihren Kapazitäten nach.
Ein weiterer Pluspunkt für austauschbare Zellen in E-Zigaretten ist die stetige Verfügbarkeit von voll geladenen Wechselakkus, sofern man sich üppig ausstattet. Dafür bedarf es sowohl wenigstens eine weitere (in manchen Akkuträgern auch zwei und mehr) Akkuzelle und ein Ladegerät. Ob die zusätzlichen Kosten und die weiteren Handgriffe vertretbar sind, findet in den eigenen Dampfgewohnheiten Antwort. Da sich auch E-Zigaretten mit fest verbauten Akkus in der Kapazität selbiger weiterentwickelt haben, schwindet der besagte Vorteil ein Stückchen mehr.

Dampfentwicklung Welche E-Zigarette entwickelt den meisten Dampf?

Für viele ist es das einzige was zählt: der Dampfausstoß. Und doch gilt es hier gleich deutlich zu machen, dass die meisten E-Zigaretten, die sich unter den bestplatzierten hier im Test wiederfinden einen ähnlich hohen Dampfausstoß bewerkstelligen können.
Der Wert, den es im Auge zu behalten gilt ist Watt. Watt ist das Maß der elektrischen Leistung, welche als Äquivalent zur Dampfentwicklung dienen darf. Aktuell beweisen sich E-Zigaretten als besonders tüchtig, die sich mit einer elektrischen Leistung um 80 Watt schmücken können. Zwar finden sich auch einzelne Modelle mit Werten von über 100 Watt (ohne Akkuzelle), welche jedoch daran scheitern, dass stand heute keine Verdampferköpfeverfügbar sind, die sich mit derart hoher Leistung betreiben lassen. Vorzeitiges Kokeln ist die Folge.
Man sollte sich jedoch bewusst werden, dass nur die wenigsten Verbraucher mit einer Leistung von 80 Watt hantieren. In der Regel sind die meisten Dampfer genügsam und freunden sich mit der Dampfmenge an, die bei 30-50 Watt aus der E-Zigarette der Wahl herauskommt.
Es ist nämlich nicht so, dass eine E-Zigarette, welche mit nur 20 Watt auskommen müsste nicht im Stande wäre die gleiche Menge an Dampf zu generieren, es dauert lediglich länger. Weitaus länger. Wer sich unsicher ist, welche Dampfmenge ihm am liebsten sein wird, sollte sich nach einem Modell umsehen, welches das Einstellen der Wattzahl erlaubt. Derartige Produkte kennzeichnen sich in der Vergleichstabelle mit VW für Variable Watt. Neuerdings ist auch die Möglichkeit gegeben den Dampfausstoß der E-Zigarette direkt über die Temperatur zu steuern; Kennzeichnung TC.
Einen weiteren Punkt, den es zu bedenken gilt ist, dass die Geschmacksentwicklung der Liquids auch dadurch bestimmt wird, wie hoch die Leistung (Watt) ausfällt.  Bei zu geringer Leistung wird auch der Geschmack des Liquids nicht richtig „durch kommen“. Auch hier finden Erfahrungswerte zahlreicher Nutzer einen „Sweetspot“ im Bereich von 30 bis 50 Watt.

Tankvolumen Die Größe des Tanks entscheidet mit

Das Fassungsvermögen des Tanks wird in Millilitern angegeben. Aufgrund der kleinen Maßeinheit sind kleine Aufwertungen gerne unterschätzt. Selbst ein Unterschied von 0,5 ml ist spürbar. Mit jedem weiteren Schlückchen Liquid als Tankfüllung erhöht sich der Komfort für den Verbraucher.

Kann gar nicht groß genug sein

Grundlegend gilt bei der Anschaffung einer E-Zigarette, dass eine Tankfüllung gar nicht groß genug ausfallen kann. Gerade bei modernen Geräten mit hohem Leistungsvermögen ist diese Herangehensweise Gold wert.
Auch in dieser Eigenschaft lassen sich E-Zigaretten untereinander nur dann direkt vergleichen, wenn die vorgestellte Leistung gleichwertig ausfällt. So ist ein 4 ml großer Tank bei moderater Leistung weitaus ergiebiger, als in einem Highend Modell.

Produkte Einschätzungen zu den E-Zigaretten in knappen Worten

  1. 1

    SMOK Alien Kit 220W TC (Baby)

    Wie von einem anderen Planeten

    Wer sich mit den geläufigen E-Zigaretten auseinandersetzt mag zunächst von dem Auftreten der SMOK Alien etwas dem Fremdeln zugeneigt sein. Von der Produktbezeichnung prankt eine Zahl von 220 Watt; Was als übertrieben aufgefasst werden könnte. Bereits auf erster Tuchfühlung wird jedoch klar, dass SMOK mit der Alien eine der besten E-Zigaretten entwickelt hat, die man für Geld kaufen kann. Die Verarbeitung ist enorm gut und das technische Design besticht mit informativem LCD Panel, sowie standhaft magnetischer Akkuklappe. Auch die Funktionstasten versichern Langlebigkeit. Eine Liebelei, die sehr wohl zur langjährigen Ehe führen kann.

  2. 2

    Joyetech eGrip 2

    Populär aus guten Gründen (Ja, Plural!)

    In den Momenten, in welchen wir uns über Kleinigkeiten streiten, den Vergleich anstellen und die fähigsten Produkten Orden verleihen, trotzen einige Produkte all unseren Bemühungen und stehen einfach für sich. Die eGrip 2 von Joyetech ist so ein Gerät. Zwar finden wir hier nichts, was der Maxime „Höher, Schneller und Weiter“ gerecht würde, und doch sollte die eGrip 2 immer eine Option darstellen.
    Dieses Modell stellt einen der kleinsten Akkuträger des Marktes und misst lediglich 10 cm. Auf dem spärlichen Raum erlaubt sie sich dennoch einen ordentlichen Tank von 3,5 ml und einen als befriedigend zu verstehenden Akku. Das ganze bei vollem Vermögen in der Leistung bei bis zu 80 Watt, die sich stufenlos über ein LCDisplay steuern lassen. Wo ist also der Haken? Es gibt keinen. Blendet man die Konkurrenz aus, haben wir hier ein uneingeschränkt empfehlenswertes Produkt. Denkt man zurück an die Vergleichstabelle, muss man sich fragen, ob die eGrip nicht genügt. Ob es denn der stärkste Akku und der größte Tank sein muss, oder ob man sich den Umständen anpasst und ein paar Minuten eher nachfüllt, bzw. das gute Stück an den Strom anschließt um weiterzudampfen.

  3. 3

    Eleaf iJust S Kit

    Der neue Standard

    Eleaf begeistert nicht zum ersten und wohl auch nicht zum letzten Mal mit einer E-Zigarette, die sich der Einfachheit verschreibt. Die iJust Reihe, welche nun auch die iJust S führt, rühmt sich mit einsteigerfreundlicher Handhabung und einer Dampfentwicklung, die selbst erfahrene Dampfer einvernehmend nicken lässt.
    Ein großer Pluspunkt, der für die iJust S spricht, ist der sehr starke Akku, welcher über eine Kapazität von 3000 Milliamperestunden verfügt. Folglich ist das Aufladen weniger häufig gefragt und der Komfort erhöht. Ebenso richten sich Tank und Leistung aneinander aus. Mit vier Millilitern ist man bei der hier erbrachten Leistung von 30-80 Watt (je nach Widerstand des Verdampferkopfes) sehr gut bedient.
    Anders als die meisten Testprobanden verzichtet Eleafs iJust S darauf Einstellungen vornehmen zu lassen, welche die Leistung und somit den Dampfausstoß variieren lassen. Dennoch ist es Möglich die Dampfmenge zu bestimmen, indem auf den Einsatz von Verdampferköpfen setzt, die einen höheren Widerstand aufweisen. Eleaf hat für die iJust S unterschiedliche Widerstände im Angebot, welche die Dampfentwicklung beeinflussen. Je höher der Widerstand des Verdampferkopfes, umso weniger Dampf kommt auf. Besonders erfahrenen Dampfern dürfte auffallen, dass die iJust S gegenüber der Konkurrenz aus dem eigenen Hause (iJust 2, bzw. iJust 2 Mini) den Betrieb von Verdampferköpfen erlaubt, welche lediglich 0,15 Ohm Widerstand gegen die Leistungsbereitschaft aufbringen.

  4. 5

    Eleaf iJust 2 Kit

    Die Komfortdampfe

    Abermals ist es Eleaf, die uns die Faulheit lehren. Die iJust 2 bietet neben einem rechtschaffenden Akku (2600 mAh) und sehr großem Tankvolumen (5,5 ml) eine ebenso hohe Leistung von Maximal 80 Watt. Diese E-Zigarette bietet zur Bedienung lediglich eine Funktionstaste, welche vom Gehäuse absteht. Dieser Umstand wird anfänglich vielleicht als Designmakel verstanden, sollte jedoch als bewusstes Konstrukt verstanden werden. Einige Modelle anderer Hersteller treiben die Besitzer zur Weisglut, da klemmende, hakende, ja unbelehrbare Funktionstasten das Dampfen zur Qual werden lassen. Eleaf sorgt hier also vor. Der Tastendruck aktiviert den Verdampfer also und erlaubt keinerlei sonstige Einstellungsmöglichkeiten. Die Dampfausgabe lässt sich ausschließlich über die verwendeten Verdampferköpfe regulieren. Je nachdem wie hoch der Widerstand des Kopfes ausfällt – Eleaf bietet hier drei verschiedene Widerstände an – stellt sich die Leistung dar. So ermöglicht die Nutzung der 0,3 Ohm Köpfe rund 60 Watt, während Verdampferköpfe von 0,5 Ohm auf 40 Watt und die 0,8 Ohm Variante mit etwas über 20 Watt dampfen lässt.
    Man kann dem Konzept der iJust Reihe nichts entgegensetzen. Wem die Einstellungsmöglichkeiten fehlen, der greift zu anderen E-Zigaretten. Alle anderen werden hier mehr als fündig.

  5. 6

    SMOK H-Priv 220W TC TFV4

    Günstige Zukunft

    SMOKtechs H-Priv ist für erfahrene Anwender (oder die, die es werden wollen) eine äußerst attraktive Wahl. Sie verfügt über alle Ideen, die bereits in SMOKtechs Alien umgesetzt wurden, das jedoch zum halben Preis. Im Testbericht wird genau geschildert, was es mit diesem Modell auf sich hat. Hier sei zunächst angemerkt, dass ein solch umfassendes Produkt nur für Anwender ratsam ist, die mit größeren Ambitionen an das Thema herantreten und viel ausprobieren möchten.

  6. 8

    Joyetech eVic VTwo

    Humorlose Souveränität

    Joyetech bringt mit der eVic VTwo das Nachfolgemodell der beliebten eVic VT, bzw. VTC. Letztere war zu Recht der wohl beliebteste Akkuträger des Jahres 2015. Das neue Modell macht gegenüber dem Vorläufer nicht viel anders. Viel mehr wird darauf gesetzt, dass man wiederholt, was von den Verbrauchern als gut erachtet wurde. So dreht Joyetech bei der eVic VTwo lediglich an der Leistungsschraube. Die VTwo erlaubt eine elektrische Leistung von bis zu 75 Watt (im Vergleich zu 60 Watt beim vorherigen Modell).
    Grund für die Lobpreisungen auf die eVic waren damals wie heute die unbefragbarkeit des Konzepts. Jedem Blick hält die VTwo stand und bricht den Blickkontakt niemals ab. Eine enorme Akkukapazität von 5000 mAh findet man sonst in keiner anderen E-Zigarette. Das Füllvermögen des Tanks versteht sich mit der erbrachten Leistung, welche sich über alle erdenklichen Einstellungsmöglichkeiten anpassen lässt (Variable Volt, Variable Watt und Temperaturkontrolle).  „Krönend“ hinzu kommt, dass Joyetech den VTwo Akkuträger in diesem Starterset mit einem Cubis Pro Verdampfer ausstattet. Dieser ist ebenfalls eine Weiterentwicklung und sorgt mit neuem Konzept für höheren Komfort beim Befüllen, dem Airflow (Luftzufuhr) und nicht zuletzt bei der Prävention vom sogenannten „Siffen“, dem Auslaufen von Liquid.

  7. 10

    Cigma Vape

    Die kleinste ist die beste Empfehlung für Einsteiger und auch Profis.

    Wir haben bereits viele Worte darüber verloren, mit welchen Schwächen die meisten starken E-Zigaretten zu kämpfen haben. Dabei ist die erbrachte Leistung oftmals zwar das, was der Verbraucher will, nicht aber, was er braucht. Die Cigma Vape kann ihren Anwendern, selbst den erfahrensten, im Handumdrehen ein Lächeln abgewinnen. Grund dafür ist die Zugtechnik, welche ohne Knopfdruck den Verdampfer aktiviert und somit als komfortabelste E-Zigarette auszuzeichnen ist. Dieser Komfort ist ebenfalls darin auszumachen, dass es keinerlei Sorgen hinsichtlich auslaufender Tanks oder spritzender Flüssigkeit in den Mund gibt. Viel mehr ist die Cigma Vape auch dadurch zur Empfehlung geworden, dass wir tatsächlich sorgenfrei mit ihr umgehen können und ohne Bedienungsanleitung selbst in unerfahrene Hände geben wollen. Zu erwähnen ist hier natürlich auch die Technik, welche mit spärlichem Akku und eben solcher Leistung wenigstens auf dem Datenblatt nicht mit den kostspieligen Produkten mithalten kann. In der Praxis sieht das jedoch wieder ganz anders aus. Zwar ist die elektrische Leistung (Watt) im Falle der Cigma Vape nicht sonderlich hoch, doch bedarf es hierfür eben auch keinen großen Akku. So ist die Laufzeit dieses Modells nicht sonderlich schlechter, als bei großzügigerer Leistung. Sprechen wir vom Dampfen selbst, erleben wir eine Dampfentwicklung, die in ihrem Umfang vollkommen ausreichend ist.

  8. 13

    Thorvap IBOX 60W Starterset

    Thorvap verlangt viel Geld für gewöhnliche Leistung

    Die IBOX von Thorvap ist ein qualitatives Produkt, dass sich jedoch im Preis etwas überschätzt. Der Neuankömmling auf dem Markt will sich gleich mit den ganz Großen messen und verliert dieses Duell; sollte man meinen. Die IBOX ist tatsächlich einer der Bestseller in den Online-Shops und erhält offenbar mehr Zuspruch, als wir diesem Produkt anbieten können.

  9. 16

    Vaptio P1 Subox

    Für Unbedarfte eine mögliche Wahl

    Die Subox, hier von Vaptio, ist mitnichten eine schlechte E-Zigarette. Sie versteht sehr wohl die Notwendigkeiten, geht jedoch in der Masse unter. Allen voran ist es der kleine Tank und die mittlerweile müßige Dampfentwicklung, welche der Subox einen Strich durch die Rechnung derer macht, die es besser wissen. Scheut man sich jedoch vor größerer Investition, ist der kleine Einkaufspreis natürlich ein gekonntes Lockmittel. In Sachen Preis/Leistung kann man an der Subox auch gar nicht groß rumkrakelen. Es kann jedoch vorkommen, dass die hier kritisierten Limitationen in Sachen Füllvermögen, Akkuleistung und eventuell auch der Leistung, irgendwann auch dem Neuling auffallen und eine neue Dampfe ihr Werk verrichten soll. In dem Fall ist auch der Kaufpreis nicht das, was er mal war.

  10. 18

    Joyetech eVic Basic

    Mit dem Anspruch "basic" zu sein ist der hohe Preis nicht vereinbar.

    Die eVic Basic verschafft sich mit ihrer Produktbezeichnung „basic“ etwas Aufmerksamkeit bei denjenigen, die sich mit dem ewigen Abgleichen von Produkten belastet sehen. Wenn es nichts mehr sein soll als eine gut konzipierte, dem Standard entsprechende E-Zigarette, soll man bei Joyetechs eVic Basic fündig werden; so der Hersteller. Tatsächlich ist dieses Modell ein rundum gelungenes Produkt. Feinsäuberlich abgestimmt käme sie auch im Vergleich gut an, wäre da nicht der enorme Preis. Zu diesem erhält man Gerätschaften, die weitaus mehr Leistung erbringen, als das hier besprochene Produkt.

  11. 19

    Thorvarp FOXVAPE Box Mod

    Auch günstige E-Zigaretten können ein schlechtes Preis-/Leistungsverhältnis haben

    Je beliebter eine E-Zigarette auf Amazon ist, umso schlechter ist sie. Diese Faustregel trifft auch auf die Foxvape von Thorvap zu. Der von der Thorvap generierte Dampf wird selbst von älteren Generationen von E-Zigaretten nur müde belächelt. Schlappe 30 Watt Leistungsvermögen sind für diesen Preis längst überholt. Produkte wie die iJust S, bzw. iJust 2 machen vor, dass man zu gleichem Preis gerne die doppelte Leistung bekommen kann. Auch in Sachen Akkukapazität, Tankvolumen und Verarbeitungsqualität steht dieses Modell nach.

  12. 26

    Joyetech Cuboid Mini Kit

    Große Technik mit kleinen Schwächen

    Die Cuboid von Joyetech könnte die E-Zigarette sein, die jeden ambitionierten Dampfer auf den neuesten Stand bringt. Sie verfügt in fast jedem Attribut über das, was man sich nur wünschen kann. Ein großer Tank von 5 Millilitern versorgt die leistungsstarken 80 Watt mit ausreichend Liquid und auch der Akku ist mit seinen 2400 mAh als Standard zu verstehen. Hinzu kommen alle Einstellungsmöglichkeiten, die das Herz begehren könnte. Von variabler Voltzahl, über die Bestimmung des Leistung in Watt oder direkte Einflussnahme auf die Temperatur, lässt die Cuboid Mini keine Wünsche offen.
    Spricht man jedoch davon, dass die Cuboid Mini jedem das mit auf den Weg geben kann, was heute zum guten Ton zählt, muss man auch mit den Schattenseiten leben. Oft plagen weniger die Attribute, welche auch hier sehr positiv auffallen, sondern die Nebensächlichkeiten. Letztere verleiten jedoch zu größerer Obacht. Die Sprache ist von unbedachten Funktionstasten, welche von Fall zu Fall unterschiedlich auch mal Klemmen. Des Weiteren kann bei ungeschickter Handhabung das Liquid austreten, wo es eigentlich gar nicht hingehört.

  13. 30

    Joyetech eGo AIO Box

    Für Unterwegs oder zum Einstieg sehr gut

    Die eGo AIO Box ist eine der Modelle, die bewusst weniger Leistung bringen und dafür als Gesamtkonzept stimmig sind. Besonders ansprechend ist in diesem Fall natürlich der Preis von rund 20€. In diesem Fall bekommt man dafür sogar einiges geboten. Die AIO Box hält zwar keinem Vergleich der Leistungsdaten stand, ist jedoch ein in sich geschlossenes Produkt. 28 Watt Leistung, 1500 mAh Akkukapazität und ein Tank von 2ml, das sitzt, das passt, das wackelt nicht, hat aber Luft. In Sachen Preis-/Leistung schlägt die AIO Box jede hoch umworbene, selbst beliebte eGo-T oder EVOD um Längen. Wir sehen es auch als unsere Aufgabe mit Aufklärung zu dienen und mit etwas Mundpropaganda die Kundschaft zum Umdenken zu bewegen. Bis dahin sind wir halt allein auf weiter Flur, allein mit unserer AIO Box.

  14. 31

    Joyetech eGo ONE V2

    Ausgedient

    Die eGo One war einst eine der prunkvollsten E-Zigaretten, die der Markt zu bieten hatte. Heute schenkt man ihr lediglich ein wenig Sentimentalität, erinnert man sich an die alten Tage zurück. Die Leistungsbereitschaft wäre wohl noch heute da, die Technik limitiert das gute Stück jedoch so weit, dass selbst günstige Neuankömmlinge im Test an ihr vorbeiziehen. Namentlich ist hier die eGo AIO Box zu nennen, welche eine ähnliche Leistung bringt, preislich jedoch rund die Hälfte veranschlagt. Selbstredend ist auch noch heute der Gebrauch einer eGo One zu vertreten, ihr Preis ist jedoch vollkommen überzogen.