Die besten 18650er Akkus für E-Zigaretten im Test

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Ein Knackpunkt bei E-Zigaretten ist die Entscheidung für den richtigen Akku, denn auch von dieser kleinen Zelle hängt letztendlich das Dampfvergnügen ab. Wer eine elektrische Zigarette mit im Akkuträger fest verbauter Batterie wählt, muss sich hier wenig Gedanken machen. Doch ein austauschbarer Akku kann sich lohnen und hier gilt es, die bestmöglichen Akkus zu finden.

E-Zigaretten – Anfängerwissen

Elektrische Zigaretten – auch schlicht E-Zigaretten genannt – bestehen im Großen und Ganzen aus Stromquelle und Verdampfer. Im Verdampfer, einer elektrisch beheizten Wendel, wird die Flüssigkeit, das sogenannte Liquid, verdampft und die hierfür benötigte Energie wird aus einem Akku gespeist. Akku und Verdampfer gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. Als E-Zigaretten- Neuling kann es hilfreich sein, ein paar Begriffe zu kennen, um ein für die eigenen Ansprüche geeignetes Gerät auszuwählen. Eine Schlüsselfunktion für das gute Funktionieren der E-Zigarette hat vor allem der Akku als Stromquelle. In E- Zigaretten werden 18650er Akkus genutzt. Im Folgenden geht es vor allem um Tipps und Hilfen zur Kaufentscheidung von austauschbaren E-Zigaretten-Akkus.

Kleines Lexikon der E-Zigaretten

  • Akku: Mit Akku kann entweder eine Kombination aus Batterie mit Hülle, Taster und Elektronik gemeint sein, bei der alle Einzelbestandteile fest miteinander verbunden sind oder es ist schlichtweg die Batterie gemeint, die in Akkuträgern eingesetzt wird.
  • Akkuträger / Akkubox: Der Akkuträger oder auch die Akkubox ist die Hülle für einen wechselbaren oder einen fest eingebauten Akku.  Spricht man von Akkubox, hat das lediglich etwas mit der besonderen Form zu tun. Es gibt neben Boxförmigen Akkuträger auch röhrenförmige Akkuträger, die dann als Akku-Tubes bezeichnet werden.
  • Akkuladegerät: Zum wiederaufladen von Akku oder Akkuzelle.
  • Akkuzelle: Wiederaufladbare Batterie, bei E-Zigaretten für gewöhnlich 18650er Akku.
  • TC / VCT: Steht für temperature control bzw. variable temperature control. Bei vielen E-Zigaretten ist es inzwischen Standard, temperaturgeregelt zu dampfen.
  • USB-Ladegerät: Viele E-Zigarettenmodelle lassen sich inzwischen auch per USB-Kabel (USB auf Micro USB) aufladen. So kann man auch auf Reisen die Zigarette am Laptop oder im Auto wieder aufladen. Dies ist sowohl bei fest verbauten Akkus, als auch bei Geräten mit austauschbaren Akkus möglich.
  • VV / VW: Hat nichts mit Automarken zu tun, sondern ist die Abkürzung für variable Volt und variable Watt, was so viel bedeutet, dass sich Volt und Watt individuell einstellen lassen und so die Dampfmenge den eigenen Bedürfnissen angepasst werden kann.
  • 510er Gewinde: Das Gewinde verbindet den Verdampfer mit dem Verdampfer. Der 510er Gewindetyp löst das Egogewinde ab und ist inzwischen in den meisten E-Zigaretten zu finden.

Vorteile von austauschbaren Akkus

Wer sich eine E-Zigarette mit fest verbautem Akku zulegt, muss sich um vieles Dinge, die im Folgenden erläutert werden, niemals Gedanken machen. Warum sollte man sich also überhaupt für einen E-Zigarette beziehungsweise einen Akkuträger entscheiden, in den man selbst den Akku einsetzt? Der Vorteil liegt auf der Hand: Bei einem festen Akku ist die Lebensdauer der gesamten E-Zigarette an die Lebensdauer des Akkus gebunden. Bei einem austauschbaren Akku muss man sich zwar die Mühe machen, sich ein wenig mehr mit der Akkuthematik auseinanderzusetzen, doch dafür kann man die E-Zigarette einfach mit einem neuen Akku füttern, wenn der Alte den Geist aufgegeben hat und muss sich nicht gleich ein ganz neues Gerät anschaffen.

Hinweis:

Bei den Ansprüchen die das Dampfen an die 18650er Akkus stellt, halten diese etwa 300 Ladezyklen. Das bedeutet nicht, dass sie dann vollständig versagen, sondern, dass ihre Leistung nach 300 Ladezyklen etwa 30 Prozent nachlässt. Allerdings degenerieren Akkus bei Alterung und es bilden sich Ablagerungen auf den Elektroden, weshalb man auch nicht warten sollte, bis der Akku gar keine Leistung mehr bringt, sondern sie rechtzeitig zwecks Recycling in die Altbatteriesammlung bringen sollte.

Zusammenfassend kann man also festhalten, dass man nach etwa 300 Ladezyklen bei einem fest eingebautem Akku die E-Zigarette austauschen muss und bei einem losen Akku lediglich einen neuen Akku kaufen muss.

Geregelt und ungeregelt 

An dieser Stelle wollen wir kurz noch zwei Begriffe klären, die mit dem Akku zusammenhängen und gerade bei Einsteigern immer wieder Fragen aufwerfen. Es gibt bei E-Zigaretten die Möglichkeit geregelt oder ungeregelt zu dampfen. Ungeregeltes Dampfen wird oft auch als „mechanisches“ Dampfen bezeichnet (wobei man ungeregelte Akkuträger nicht in jedem Fall mit mechanischen Akkuträgern gleichzusetzen sind!). Hier wird ein Akkuträger zum Wechseln und ohne jede Elektronik genutzt. Von geregeltem Dampfen spricht man, wenn im Akkuträger eine Elektronik verbaut ist, die zum Beispiel eine gewisse Sicherheit für den Nutzer gewährleistet und dafür sorgt, dass man die Spannung und Leistung, mit der der Verdampfer betrieben wird regulieren kann. Hier sind wir wieder bei den Abkürzungen VV und VW. Die Dampfmenge ist nun je nach Geschmack variabel. Nun kann sich der geneigte E-Zigaretten Konsument fragen, warum man denn überhaupt zu einem ungeregelten Modell greifen sollte, wenn eine eingebaute Elektronik doch viele Extras bietet. Letztendlich ist dies natürlich Geschmackssache, doch haben beide Methoden ihren Reiz. Daher hier die Vor- und Nachteile im Überblick:

Geregelt 

Vorteile

  • Schützende Sicherheitselektronik
  • Dampfmenge kann leicht geregelt werden
  • Gleichbleibendes Dampferlebnis auch bei sinkender Akkuleistung (getaktete Akkuleistung)

Nachteile

  • Für gewöhnlich schwerer und empfindlicher als ungeregelte Akkuträger.
  • Es muss einiges eingestellt werden.

 

Ungeregelt

Vorteile

  • Mechanische Akkuträger sind für gewöhnlich klein und leicht.
  • Viele Nutzer mögen das Gefühl des Minimalismus, dass sich daraus ergibt, keine Einstellungen vornehmen zu müssen.
  • Mechanische Akkuträger sind sehr robust.

Nachteile

  • Es braucht Wickelerfahrung, da Dampfmenge und Geschmack nur über Wicklung abgestimmt werden.
  • Keine Sicherheitselektronik: man sollte genau wissen, was man tut, um keinen Kurzschluss oder eine Überlastung zu verursachen.

Mit nachlassender Akkuleistung wird auch der Dampf weniger (ungetaktete Akkuleistung)

Sicherheitshinweise zum Akku

Man möchte ja nicht meinen, dass von einem kleinen Akku eine größere Gefahr ausgehen könnte, doch tatsächlich sollte man bei den Akkus in E-Zigaretten auf die richtige Handhabung achten, andernfalls kann man sich im schlimmsten Fall sogar unschöne Verletzungen zuziehen. Daher ist beim Umgang mit dem Akku beim Aufladen, der Lagerung und beim Transport Umsicht angesagt. Das Schlimmste, was einem Dampfer passieren kann ist das sogenannte Ausgasen des Akkus. Aufgrund eines Kurzschlusses im Akku kommt es zu einer Kettenreaktion und findet diese in einem Akkuträger ohne Entgasungslöcher statt, wir die E-Zigarette schnell zu einer kleinen Bombe – und die tickt direkt vor dem Gesicht. Glücklicherweise haben alle neueren Akkuträger Entgasungslöcher, doch sehr heiß und sehr unangenehm kann es im Gesicht dennoch werden.

Daher sind gerade für Einsteiger E-Zigaretten mit geregeltem Akkuträger zu empfehlen, da hier die Sicherheitselektronik dafür sorgt, dass nichts passiert. Wer einen ungeregelten Akkuträger bevorzugt und selber wickelt, der sollte sich genauer ins Thema einarbeiten und vor allem im niedrigen Ohm-Bereich vorsichtig sein.

Für alle gilt in jedem Fall:

  • Akkus richtig lagern. Das heißt, nicht irgendwo zwischen Metallteilen aufbewahren und nicht mit leitenden Materialien in Berührung kommen lassen.
  • Transport nur in geeigneter Box: Kurzschlussgefahr wenn Akku beim Transport mit ungeeigneten Gegenständen in Kontakt kommt.

Wichtige Tipps und Empfehlungen zum Akkukauf

18650er Akkus

Die 18650er Akkus sind die inzwischen gängigen Akkus für E-Zigaretten. 18 Millimeter im Durchmesser, 65 Millimeter Länge und die 0 für die zylindrische Bauform – das ist schon das ganze Geheimnis, das sich hinter dem langen Zahlencode verbirgt.

Flattop, Nuppel, ICR und IMR

Etwas komplizierter, weil keine einheitlichen Standards, wird es dann bei weiteren Begrifflichkeiten rund ums Thema 18650er Akku. Hier genießt derjenige mit in die Akkubox fest eingebautem Akku oder einem Einsteigergerät gewisse Vorteile, da er sich damit nicht auseinandersetzen muss. Alle anderen sollten sich merken, dass es Flattop Akkus mit flachem Kopf und Akkus mit einem kleinen Nuppel auf dem Kopf gibt, um auch den richtigen für ihre E-Zigarette zu wählen.

Weitere wichtige Abkürzungen stehen für:

  • ICR Cobalt, langfristige, gleichmäßige Stromabgabe
  • IMR Mangan, kurzfristige, hohe Stromabgabe
  • INR Nickel-Cobalt, hochstromfähig
  • PCB Schutzelektronik

Geschützt und ungeschützt (protected / unprotected)

Des Weiteren sollte man darauf achten, ob man einen geschützten oder einen ungeschützten Akku ersteht. Geschützte und ungeschützte Akkus gibt es in verschiedenen Größen und mit ganz unterschiedlichen Kapazitäten und Fähigkeiten. Theoretisch kann man Akkuträger und Akku beliebig kombinieren, solange nur die Größe passt. Doch allgemein kann man sagen, dass für einen ungeschützten Akkuträger ein geschützter Akku, sprich, ein Akku mit eigener Schutzelektronik besser ist, da der Akkuträger über ebendiese nicht verfügt. Umgekehrt funktioniert ein geschützter Akkuträger mit eigener Schutzelektronik nur gut, wenn hierin ein ungeschützter Akku verwendet wird. Die Aussage ist nicht unbedingt immer zutreffend, ist aber eine gute Faustregel.

Qualität hat ihren Preis

Diese schöne Spruch klingt natürlich recht banal und gilt auch längst nicht immer, doch bei Akkus für E-Zigaretten sollte man tatsächlich nicht am falschen Ende sparen. Ein vermeintliches Schnäppchen kann sich hier schon mal schnell als Fehlkauf zeigen, weil es nicht funktioniert, wie es soll. Bei vielen sehr preisgünstigen Akkus handelt es sich um recycelte Akkus, die für den Einsatz in E-Zigaretten leider wenig geeignet sind. Wichtig ist also der Kauf aus einer vertrauenswürdigen Quelle, die auch im Notfall einen wenig gut funktionierenden oder ungeeigneten Akku zurücknimmt.

Empfehlung

Eine konkrete Empfehlung für den besten Akku für E-Zigaretten oder eine Top Ten Liste aufzustellen ist schwierig. Es kommt hier auch immer auf die eigenen Bedürfnisse an. Manch ein Akku hat eine sehr lange Laufzeit, macht aber Schwierigkeiten, wenn er mit hohen Ansprüchen entladen wird. Der nächste Akku wird nicht zu heiß, muss aber häufiger wieder aufgeladen werden.

An dieser Stelle daher zunächst einige Tipps, worauf man ganz allgemein achten sollte:

  • gute Akkulaufzeit
  • hohe Strombelastbarkeit
  • Hochspannung beim Dampfen
  • Geringe Betriebstemperatur

Akkulaufzeit und Strombelastbarkeit

Die Kapazität für 18650er Akkus wird in Milliamperestunden (mAh) gemessen. So weiß man, wie viele Milliampere, man beim Dampfen in einer Sunde ziehen kann. Bei einer Batterie mit 2500 mA kann man theoretisch eine Stunde lang mit 2500 mA Leistung dampfen oder mit 1250 mA für zwei Stunden. So kann man sich grob daran orientieren: Je mehr Milliampere, umso längeres Dampfvergnügen.

Nun sollte man aber dennoch nicht vorschnell zum Akku mit der höchsten Amperezahl greifen. Denn man kann davon ausgehen, dass bei einer sehr hohen Amperezahl an anderer Stelle Kompromisse eingegangen wurden. So wird eine hohe Ladekapazität mit einer niedrigen Stromstärke beglichen. Wichtig ist beim Akkukauf also auch das Zusammenspiel der einzelnen Faktoren.

Es gibt kaum Akkus mit einer Kapazität über 3000 mA, die auch auf eine gute Stromstärke kommen. Man muss also den richtigen Kompromiss finden.

Geringe Betriebstemperatur

Die Betriebstemperatur kann zu einem kritischen Punkt bei Akkus werden. Sie ist nämliche die Hauptursache für vorzeitiges Altern und Schädigungen an der Batterie. Daher ist es sinnvoll, Akkus zu verwenden, die bei möglichst geringer Temperatur laufen. Zwar kann man auch unabhängig vom Akku Einfluss auf die Betriebstemperatur nehmen, so zum Beispiel durch ein Laufen lassen der E-Zigarette auf niedriger Leistungsstufe, aber dies kann wiederum in unserer bevorzugten Art zu dampfen einschränken. So bekommt man zur längeren Lebensdauer der Batterie auch die größtmögliche Freiheit beim Dampfen, wenn man sich für einen Akku mit geringer Betriebstemperatur entscheidet.

Hochspannung

Glücklicherweise sind die Batterien, auf die die vorgenannten Punkte hohe Strombelastbarkeit und geringe Betriebstemperatur zutreffen, auch für gewöhnliche diejenigen, die eine höhere Spannung verursachen. Diese ist wichtig, damit bei Bedarf mehr Dampf erzeugt werden kann.

Tipp:

An dieser Stelle doch schon einmal ein konkreter Tipp. Beliebt sind die Akkus VTC4 (mit 30 A), VTC5 (mit 30 A) und VTC5A (mit 35 A) von Sony. Es handelt sich hierbei um hochstromfähige Lithium-Ionen-Akkus, die damit für jegliche Art von Wicklung und Widerstand genutzt werden können. Diese Akkus sind besonders für den Subohm Bereich geeignet.

Aber Vorsicht: wohl gerade aufgrund ihrer Beliebtheit gibt es auf dem Markt günstige Fälschungen dieser Modelle.

Akku-Ladegeräte

Zu guter Letzt noch ein paar Worte zu geeigneten Ladegeräten, denn ein solches ist für jede Form des Akkus, ob fest verbaut im Akkuträger, im Einsteigerset oder austauschbar, nötig. Einige Akkuträger lassen das Aufladen per USB-Kabel zu – was gerade für unterwegs eine praktische Sache ist. Dennoch sollte man sich ein handelsübliches Ladegerät zulegen, denn auch hier spielt wieder das Thema Sicherheit eine Rolle: Ein minderwertiges Ladegerät oder Kabel kann ein Sicherheitsrisiko darstellen.