SMOK besorgt die ganze Szene

SMOK macht derzeit Schlagzeilen aufgrund einer Fehlkonstruktion. Beim Laden der Variante X8 des SMOK Sticks kann es zu schwerwiegenden Problemen kommen.

Wie haben wir als Dampfer die Schlagzeilen um explodierende E-Zigaretten in der Vergangenheit doch belächelt. Zum einen reagierte hier unser Trotz, der sich gegen die großen Medien und die willentliche Panikmache richtete. Zum anderen lehrte uns nicht zuletzt diese Schlagzeile mit unseren Akkus sorgsamer umzugehen. Zugeben, dass man selbst nicht die größte Ahnung hatte, will natürlich niemand. Es ist ein Lernprozess, welche der E-Zigarette einigen Schaden zugefügt hat. Die schlechte Presse hallt bis heute nach.

Man hatte eigentlich großes vor

Jetzt erleben wir eine neue Qualität dieser Schlagzeilen. In den letzten Tagen häufen sich die Meldungen, dass eine E-Zigarette beim Ladevorgang und trotz Sicherheitsmechanismen zum explodieren neigt. Die Sprache ist vom SMOK Stick X8, einer Variante des SMOK Sticks, welche sich vorrangig im Verdampfer von den anderen Modellen unterscheidet. Die X8 hat die Luftzufuhr am oberen Ende des Tanks, so dass ein Auslaufen nahezu unmöglich ist. Diese eigentlich bravuröse Änderung im Design wird nun von der schlampigen Arbeit im Akkuträger überschattet.

Grund zur Sorge?

Selbst der versierteste Dampfer ist nun doch beunruhigt. Man steckt halt nicht drin. Können wir den Herstellern noch trauen? Soll ich meine SMOK E-Zigarette wegschmeißen? Die Stimmung wird sich legen, die Kunden jedoch reagieren. Jedenfalls dann, wenn die Berichterstattung sachdienlich ausfällt. Unterm Strich ist bislang ausschließlich die SMOK Stick X8 als Problem aufgefallen. Es ist die erste E-Zigarette, welche Probleme in dieser Richtung hat. Es ist eine Tragödie für die Verletzten, eine Schande für SMOK und letztlich ein Rückschlag für den Fortschritt der E-Zigarette. Oder? Die Hersteller werden aus diesem ersten Vorfall hoffentlich lernen und mehr Geld in die Sicherheit von E-Zigaretten investieren.

Und wie verhalte ich mich jetzt?

Tatsächlich ist guter Rat hier wortwörtlich teuer. Unser Rat geht in Richtung „Safety First“ und lädt zur Anschaffung einer sichereren E-Zigarette ein. Sicher heisst hier, dass das Gerät erprobt ist und im besten Fall ohne fest verbauten Akku auskommt.

Es zieht sich bis zu den Experten

Wir hatten noch vor ein paar Tagen den SMOK Stick auf den ersten Platz der Rangliste sortiert. Aufgrund der Erfahrungen, die wir sammeln mussten, ist Eleafs iStick das bessere Gerät. Es geht dabei tatsächlich um die Verarbeitungsqualität und die Sicherheit, die das Gerät nicht nur ausstrahlt, sondern innehat. Diversen Berichten zufolge kommt es bei SMOK derzeit zu Auffälligkeiten, die wir nicht gutheissen können. Betroffen ist eine Variante des SMOK Sticks, die eigentlich durch jede Qualitätssicherung durchfallen müsste. Namentlich heisst das gute Stück X8. Wir sammeln gerade nötige Informationen, um punktuell sagen zu können, wo die Fehler liegen. Die bisher veröffentlichten Meldungen bereiten mehr Panik und zielen in die falsche Richtung. Wir sind da gewissenhafter. Die Sachlage ist, dass es zu Kurzschlüssen beim Laden dieses Modells kommt. Andere Modelle, wie unsere zweitplatzierte V8 sind bislang nicht auffällig geworden.

Bericherstattung zieht ungerechte Schlüsse

Der gemeinsame Nenner, auf den sich nun die Berichterstattung geeinigt hat ist, dass SMOK ein verantwortungsloser Hersteller sei, der Profitgier über Sicherheit stellt. Tatsächlich heisst es seit neustem, dass SMOK schon früher mit schlechter Verarbeitung auffällig geworden sei. Allerdings ist SMOK gerade im Westen die wohl meistverkaufteste E-Zigaretten Marke und konnte nicht zuletzt aufgrund von positiver Erfahrung diesen Rang erzielen und lange beibehalten. Wie die neuen Eindrücke das Vertrauen in den Hersteller beeinflussen, mögen wir nicht prophezeien. Wir werden jedenfalls weiterhin die Ohren offenhalten und bedächtig auch Geräte dieses Herstellers testen. Um SMOK führt großteils kein Weg vorbei. Es sei denn man heißt Eleaf.