Verdampfer Test

Es braucht nicht viel, um als Verdampfer in der Gunst des Käufers zu fallen. Auslaufende Tanks, Spitbacks im Mund oder ein zu geringes Füllvermögen ruinieren den Alltag. Nur der Verdampfer, welcher die Probleme der aktuellen Generation im Griff hat, kann von einer guten Wertung profitieren.

Verdampfer Rangliste

Das muss ein Verdampfer im Test unter Beweis stellen

Wir konnten eine Vielzahl an E-Zigaretten testen und mussten feststellen, dass die häufigste Fehlerquelle der Verdampfer ist. Hier kann es zum auslaufenden Tank, siffender Luftzufuhr, geschmacklicher Unreinheit und selbst zu Spritzern in den Mund kommen. Aufgrund der hohen Vorkommnis dieser leidigen Probleme muss man kein erfahrener Dampfer sein, um mitreden zu können. Nur wenige E-Zigaretten, die wir im Test ausprobieren durften, bereiten Grund zur Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Wir erleben bereits heute diverse Entwicklungsschritte, die dem ein oder anderen Problem entgegenwirken sollen. Ein Beispiel ist das sogenannte Top-Fill-System, welches das Auslaufen von Liquid verhindert, aber zu neuen Problemen führt, wie etwa dem angesprochenen Ausspucken von Liquid. Wir befassen uns im folgenden Text mit der aktuellen Sachlage, geben unsere Eindrücke wieder und natürlich auch Empfehlungen weiter.

Die typischen Fehlerquellen

Wir müssen die typischen Fehlerquellen als potentielle bezeichnen. Nicht jede, aber die allermeisten E-Zigaretten, welche einen gewissen Aufbau des Verdampfers erfahren haben, leiden an den besagten Krankheiten. Ausnahmen sollen die Regel bestätigen. Ebenfalls lassen sich Zusammenhänge zwischen den einzelnen Punkten finden. So ist der Tank, der kein Liquid auslaufen lässt mit großer Sicherheit ein Spucker. Während E-Zigaretten, die dem Nutzer gern mal das Gerät und die Hände verschmieren, kaum Probleme mit Spitbacks haben. Im Detail scheint die Schwierigkeit dieser Tage zu sein, dass undichte Tanks mit den falschen Maßnahmen bekämpft worden sind. Man kommt momentan nicht drumherum Praxistests zu veranstalten und mit Mundpropaganda die wenigen guten Verdampfer, bzw. E-Zigaretten, auszuzeichnen. Wir machen das dann mal.
  • Das K.O. Kriterium Spitbacks
  • Ebenso beschämend sind leckende Tanks
  • Minderwertige Coils

Spitbacks

Unter Spitbacks versteht man das Austreten, genauer Ausspucken, von Liquid seitens des Verdampfers. Hierbei staut sich Liquid vor dem Mundstück, dem sogenannten Driptip, wodurch Blasenbildung begünstigt wird. Die platzenden Blasen und die Folge des hinausschießenden heißen Liquids sind das, was wir als Spitbacks bezeichnen. Die Ursache scheint im neugewonnenen Leistungszuwachs zu suchen zu sein. Umgehen lässt sich dieses Phänomen nur seitens der Hersteller. Dort gilt es Lösungen zu finden. Dass derzeit vermehrt über Spitbacks berichtet wird, rührt daher, da die Hersteller versucht haben ein anderes Problem zu lösen; Die Lösung sollte diese Spritzer jedoch begünstigen. Besonders Joyetech trat mit innovativen Konstruktionen zur Beherrschung von auslaufenden Tanks an. So haben sich viele E-Zigaretten dieser Marke gänzlich von triefenden Tanks freigesprochen. Joyetech dichtet die Tanks einfach dort ab, wo das Problem entstanden ist. Der Hauptgrund für austretende Tankfüllungen lag an der Luftzufuhr, welche üblich unterseits des Tanks Platz findet. Da eine direkte Verbindung zum Tank besteht, sind die wenigsten Geräte davor gefeit Liquid ausweichen zu sehen. Nun hat vorrangig Joyetech die besagte Luftzufuhr oberseits des Tanks angebracht. Nun ist die Luftzufuhr und ebenfalls der Coil so nah am Mundstück, dass die angesprochene Blasenbildung begünstigt wird, sofern es zum Stau von Liquid kommen sollte.

Es nässt.

Ein leidiges Übel, welches wohl jeder erfahrene Dampfer kennt, sind leckende Tanks. Genauer gesagt tritt die Tankfüllung im Fall des Austritts über die Luftzufuhr aus, im schlimmsten Fall ist die ganze Elektronik betroffen und die Funktionstasten dienen einmals als Ventil für Liquid (Beispiel Eleaf iJust 2). Die Lösungsansätze, über die im Abschnitt über Spitbacks berichtet wurde, sorgen jedoch für eben besagte andere Problematik. Folglich sind wir auf der Suche nach den Produkten, die weder spritzen noch nässen. Um beides unter einen Hut zu bringen gilt es innovative Lösungen zu finden - so scheint es. Wir sind, dieser Idee folgende, immer auf der Suche nach neuen E-Zigaretten, welche zwar namentlich nicht auffällig, aber in der Konstruktion neu sind. Sollten wir fündig werden, wird man derartiges Produkt in der Bestenliste womöglich ganz oben finden.

Auch Coils können den Spaß schnell abklingen lassen

Das größte Ärgernis bei bei Coils ist, dass man an die Marke gebunden ist, welche den Verdampfer herstellt. Ein SMOK Verdampfer will demnach mit SMOK Coils bestückt werden. Nun finden wir von Hersteller zu Hersteller jedoch große Qualitätsunterschiede in diesem Verschleisteil.

Die bislang getesteten Verdampfer

  1. 1

    SMOK TFV8 Baby und Cloud Beast

    Besser geht es nicht.

    Sprechen wir von Verdampfern und sagen aus, dass es momentan nicht besser zustande gebracht wird, schwingt ein negativ beilaufender Ton mit. Der SMOK TFV8 Verdampfer ist jedoch fernab jeglicher Marktlage zu verstehen. Zwar ist hier die Luftzufuhr am unteren Ende des Kopfes angebracht, zu auslaufendem Liquid kommt es jedoch nicht. Lediglich ist in aller Seltenheit ein leicht nässender Luftschlitz zu bemerken. Dieser bereits enorme Pluspunkt für SMOKtechs TFV8-Modellreihe wird dadurch ergänzt, dass wir in einem Jahr der intensiven Nutzung keinerlei Spitbacks erfahren mussten. Nicht einen einzigen!
    Sind diese Hürden genommen, kann man sich den Details widmen. Die Coils, welche SMOK seinem TFV8 Kopf zukommen lässt, zählen ohne Zweifel zu den besten auf dem Markt. Hier gilt es nicht nur die überdurchschnittliche Beständigkeit aufgrund der spendablen Wattemasse zu loben, sondern auch, dass wir bis Dato keinen schlechten Coil bekommen haben – wie es bei anderem Hersteller fast üblich scheint.
    Abgerundet wird dieser Gesamteindruck durch den erschwinglichen Preis des als langlebig zu verstehenden Verdampfers.

  2. 2

    Joyetech Cubis Pro

    Man erkennt die Obrigkeit von Joyetech in jedem Detail, muss aber doch Absagen.

    Joyetech bewies mit der Ankündigung des Cubis Pro bereits, dass verstanden wurde, was vom Kunden verlangt wird. Wirklich alle Kritik sollte ausgemerzt werden. Auf den ersten Blick konnte gar kein Zweifel daran sein, dass Joyetech abermals seine Vorherrschaft auf dem Markt festigen sollte. Diese Machtstellung geht zurück auf die wohl breiteste und beliebteste Produktpalette der vergangenen Jahre.
    Der Cubis Pro wollte mit allem Aufräumen, was zu dem Zeitpunkt von allen Seiten bemängelt wurde. Kurzerhande wurde der Tank auf den Kopf gestellt, so dass das Auslaufen von Liquid nicht mehr möglich ist. Die Luftzufuhr kurzerhand nebst den Driptip angebracht, ein Schraubverschluss zur Top-Fill-Methode angefertigt, den Coil zur besseren Handhabung gleich an selber Stelle angebracht und alle sind glücklich. Denkste. Leider Gottes birgen die besagten Besserungen an einer Stelle neue Schwierigkeiten an einer anderen. Tatsächlich wurde das Problem von unten nach oben verlegt. Nun läuft es nicht mehr unten aus, sondern spritzt oben heraus. Eine Tragödie! Wir im Testbericht betont, ist der Cubis Pro ein wirklich sehr gutes Produkt, käme es nicht zu diesem Phänomen. Die Spitbacks können jedoch in keinem Fall toleriert werden. Was wir aus dem Test mitnehmen ist, dass Joyetech uns in Zukunft mit Sicherheit wieder beiseite stehen wird – mit vollendeten Verdampfern. Diesmal wird es mit uns beiden nichts.